Von Norman Liebold geschrieben am: 24.07.2010 unter Bühnendokumentation
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Es ist offenbar offiziell… das Sax, das mir das Universum vor genau einer Woche in Holland zu schenken die Freude machte, setzte ich erstmals bei einem Gig ein. Nicht, daß ich schon gut drauf spielen könnte – mein Tonumfang ist noch recht gering, aber die Scalen, die ich schon in den letzten Tagen erforscht habe, machen sich schon gut. Besondere Freude machte es, mit Benny, dem Schöpfer des Kultur-Maislabyrinths, als Sax-Tarabuka-Duo zu jammen. Ach ja – den Turban trage ich, weil es ein 1001-Nacht-Event war. |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 09.07.2010 unter Bühnendokumentation
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WortAnKlang mit dem ‘Kulturgeist’ anläßlich der Einweihung des Nettersheimer Literaturhauses. Mit Maxim Spektor an Caisa, Cachon und Tarabuka sowie als Mehmet. Norman Liebold an Flöten, Klarinette und Stimmbändern. Brüllende Hitze in der Eifel, nach der Pause zogen wir die Strasse herunter, um bei Alis ‘Kultureisdiele’ weiterzumachen, damit die Zuhörer bei Literaturkonsum Eis löffeln konnten. Die Fotos machte Anja Raith, vielen Dank! |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 21.06.2010 unter Bühnendokumentation
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Besonders freut mich, daß Katharina Theine und Maxim Spektor wunderschöne Illustrationen beigesteuert haben, die meine 7 Stück auf satte 10 aufstocken. Ich habe mich besonders in Katharinas Vision von Lisa unter der Strassenlaterne verliebt. Da ich ab Dienstag Abend mich einer ganz unerhörten Gnade erfreue, nämlich eine durchgängige Schreibklausur für den Sommer (natürlich mit ein paar Auftritten), die ich rucksackreisender Weise in den Sieben Bergen verbringen werde, um mit einem grossen Stapel Zeichnungen und Geschichten wieder aus dem Märchenland wiederzukehren, habe ich mich die letzten Tage drangesetzt und www.siebengebirgskrimi.de und www.wortanklang.de endlich aktualisiert und auf den neuesten Stand in Design und Content gebracht. Nicht nur, weil Beorn der vierte Siebengebirgskrimi ist, und mit den ganzen wundervollen Musikern, die zu WortAnKlang gestossen sind, ich jetzt endlich wieder guten Gewissens das Projekt an die Startlinie zurückgebracht haben, sondern auch, weil in einem guten Monat das grosse, seit 2 Jahren vorbereitete Projekt SIEBENKUNST endlich beginnt, in dem ich mich nicht nur mit Musikern zusammenarbeite, um einmalige, Genre- und Kunstartübergreifende Events und Projekte durchzuführen, sondern weitere Grenzen überschreite. Es hat lange gedauert, bis das Ding reif geworden ist, aber wie stets, wenn die Zeit und die Sterne stimmen, kommt dann alles Schlag auf Schlag. Apropo: Wer “Beorn” schon durch hat, darf sich jetzt auf “Euthanatus” freuen. Er kommt am 14. August heraus und die Buchpremiere wird in den “VierRaben” gefeiert. |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 17.06.2010 unter Bühnendokumentation
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Von Norman Liebold geschrieben am: 14.06.2010 unter Presseartikel
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Von Norman Liebold geschrieben am: 13.06.2010 unter Bühnendokumentation
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am Samstag, den 12.06. lud der Maler und Bildhauer Michael Franck und der Autor Norman Liebold zu einer ganz besonderen Veranstaltung in den Skulpturengarten ein: Einem Treffen der Künste: Bildhauerei, Literatur und Musik gestalteten gemeinsam einen Abend für alle Sinne. Vor den Kunstwerken Francks aus Stein, Licht, Holz und Wasser gab der Schriftsteller und Leseperformer Liebold drei Lesungen aus seinen Werken. Dabei verschmolz er gemeinsam mit den Percussionisten Maxim Spektor und Tom Schmidt Literatur und Musik zu „WortAnKlang“. Einen weiteren musikalischen Kontropunkt setze EcoDuo (Lara und Daniel Gentile an Geige, Gesang und Gitarre), wobei es zu spontanen Jamm-Sessions und Zusammenarbeiten kam. Liebold beging an diesem Abend auch die Veröffentlichung seines neuen Buches „Versichert“, das viel aus der Freundschaft mit Michael Franck geschöpft hat: Die Hauptfigur Beorn ist nicht nur Bildhauer, sondern eine erkennbare Hommage. Ein rundum gelungener Abend für die Besucher, fast ein kleines Festival: Zwischen den Skulpturen Lesungen, Konzerte und spontane Jamm-Sessions und Programm von 18:00 bis 00:00 Uhr. Für mich gleich drei Premieren: Mein neues Buch (Liebold, Norman: Beorn. Eine Künstlernovelle aus dem Siebengebirge. Königswinter 2010. ISBN 978-3-937330-32-7) feierte seine Premiere, der “Euthanatus”, erst vorgestern fertig geworden, bestand seine Feuertaufe in einer ausgesprochen schönen Lesung mit Maxim und Tom und sehr viel Experimentierfreude und die Klarinette setzte ich zum ersten Mal – und zur Begeisterung von Zuhörern und Mitstreitern – erstmals vollwertig und ausgiebig im Programm ein. Die Photos der WortAnKlang-Kombo aus Maxim Spektor (Caisa, Tarabuka), Tom Schmidt (Udu, Trommel) und mir (Stimme, pentatonische Flöte und Klarinette) machte Katharina Theine, die auch zwei wunderbare Illustrationen für “Beorn” schuf. Vielen lieben Dank dafür! |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 16.05.2010 unter Bühnendokumentation
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Eine wundervolle Impro-Session mit Maxim in den Vier Raben (Köln). Alte und neue Märchen, völlig unvorbereitet gejammt – und mit der Klarinette den ersten “offiziellen” Auftritt absolviert. |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 18.04.2010 unter Bühnendokumentation
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“Versichert” hat seine Feuertaufe hinter sich. Es war eine recht kühle Feuertaufe, aber nur, was die Temperaturen in Juttas Künstler-Scheune anging. Im April ist es doch recht frisch im “Krähennest” der “Vier Raben”. Aber wir hatten dicke Pullover dabei, und das Publikum konnte sich ins Stroh kuscheln. Es war eine wundervolle Lesung, nicht nur wegen der Gitarrenklänge von Bernd Gast, der sich sehr flexibel erwies – immerhin hatte ich die Geschichte erst am Mittwoch fertig gestellt. Für die erste Werkstatt-Lesung aus dem Band “Ansichten eines Aktmodells”, in dem “Versichert” die erste Novelle sein wird, wagten wir das Experiment, die komplette abendfüllende WortAnKlang-Vorstellung in drei Stunden direkt vor dem Auftritt zu entwickeln und einzuproben. |
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Von Norman Liebold geschrieben am: 29.03.2010 unter Presseartikel
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Kölnische Rundschau vom 29.03.2010. Krimi über den „Gläsernen Bürger“
Von MICHAEL SCHNITZLER NETTERSHEIM. „Gläserner Sarg“ heißt die Krimi-Erzählung, aus der Norman Liebold in der Nettersheimer Gemeindebücherei las. Gläserner Sarg? „Die Erklärung für den Titel würde zu viel Zeit in Anspruch nehmen“, sagte Liebold und erklärte dann doch recht prägnant: Der gläserne Sarg spiele einerseits auf den gläsernen Sarg Schneewittchens, andererseits auf den „Gläsernen Bürger“, also den vom Staat durchleuchteten Bürger an. Diese zunehmende Überwachung der Bürger durch den Staat, in den vergangenen Jahren etwa in Bezug auf die Methode der Videoüberwachung kontrovers diskutiert, ist das Hauptthema von Liebolds Buch. Die Hauptfigur, der manisch-depressive 60-jährige Bauer Rowedder aus dem Siebengebirge, fühlt sich permanent vom Staat verfolgt, weshalb die Erzählung eine Gradwanderung zwischen der mitunter erschütternden Wirklichkeit und den paranoiden Fantasien des Bauern darstellt. Als schlussendlich ein Flugzeug im Auftrag des deutschen Staats in den „Langen Eugen“ – das Zentrum des UN-Campus’ in Bonn – gelenkt wird, um neuen Antiterror-Gesetzen den Weg zu bereiten, kann der in Ohnmacht fallende Rowedder längst nicht mehr zwischen der Realität und seinen Wahnvorstellungen unterscheiden. Gerade diese Momente zwischen Realität und Wahnsinn waren es, die Liebold besonders gekonnt szenisch darstellte. Dazu lieferte sein musikalischer Partner Bernd Gast die passende akustische Untermalung: Mit seiner Gitarre und seinem Mini-Keyboard legte er mal normale, dann wieder verzerrt-verrückte Geräusche unter Liebolds Erzählung und gab der Lesung so die entsprechende Atmosphäre. Schade war es, dass nur wenige Besucher der Lesung beiwohnten, die im Rahmen der fünften „Literatour“ in Nettersheim stattfand. Kerstin Juchem, Leiterin der Gemeindebücherei war angesichts der geringen Resonanz etwas ratlos, Liebold hingegen nahm es gelassen – nachdem der Königswinterer sich draußen sein „Pfeifchen“ angesteckt hatte, las er drinnen entspannt für das anwesende Grüppchen. [Bildunterschrift:] Musikalisch unterstützt von Bernd Gast las Norman Liebold in der Gemeindebücherei Nettersheim voller Inbrunst aus seiner Krimi-Erzählung “Gläserner Sarg” vor. (Foto: Schnitzler)
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Von Norman Liebold geschrieben am: 28.03.2010 unter Bühnendokumentation
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Premiere der WortAnKlang-Konstellation mit Maxim Spektor (Caisa, Percussion und Stimme des Mehmet) und Tom Schmidt (Percussion). Wunderbar harmonische Vorstellung in der phantastischen Bühne der letzten Notkirche Deutschlands in Köln-Mühlheim. Der Kulturgeist gewann ganz neue Aspekte, und das Lesen hat mit der Unterstützung der Percussionisten ganz besonderen Spaß gemacht. |
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